Sonnenlicht

UV-Strahlung – Fluch und Segen zugleich?

Das Sonnenlicht ist für das Leben auf der Erde unabdingbar. Dessen UV-Strahlen treiben die Photosynthese in der Pflanzenwelt an und sind für den menschlichen und tierischen Organismus aufgrund der damit verbundenen Vitamin D Produktion essenziell. Doch wie gut sind UV-Strahlen für uns tatsächlich und was können die Folgen von zu viel Sonnenstrahleinwirkung sein?

Zunächst klären wir Sie über die positiven Effekte auf. Wie des Öfteren auf dieser Website bereits erwähnt wurde, regen UV-Strahlen die Vitamin D Produktion in unserem Körper an. Dieses trägt zu vielen wichtigen Vorgängen in unserem Organismus wie dem Stoffwechsel bei und hat sogar direkten Einfluss auf unsere Stimmung. Die Einwirkung von Sonnenlicht führt zur Ausschüttung vom Glückshormon Dopamin und hebt die Laune. Zudem stärkt es das Immunsystem.

Doch aufgepasst: Es ist nicht nötig, sich den ganzen Tag in die Sonne zu legen und einen Sonnenbrand zu riskieren. Zu viel UV-Einwirkung kann nämlich ernsthafte Schäden verursachen.

Unter anderem können die folgenden Beschwerden auftreten:

  • Sonnenbrand
  • Hautkrebs
  • Verfrühte Alterung der Haut
  • Dehydrierung
  • Sonnenallergie
  • Etc.

Bei längerer UV Einwirkung wird die Produktion von Melanin angeregt. Das ist ein natürlicher Schutz des Körpers und sorgt für die Bräunung der Haut. Auch heutzutage wird eine „gesunde“ Bräune als Schönheitsmerkmal angesehen, sollte jedoch als eine Art Warnung vom Körper interpretiert werden.

Denn die Bräunung ist ein Schutzmechanismus der Haut mit dem Hinweis, dass diese zu vielen UV-Strahlen ausgesetzt wurde.

Die sogenannte Lichtschwiele ist ein weiterer Schutzmechanismus, der die äußeren Hautschichten verdickt.

Verwenden Sie Sonnencremes

Lässt sich ein längerer Aufenthalt in der Sonne nicht vermeiden, müssen Sie Ihre Haut mit einer geeigneten Sonnencreme schützen. Achten Sie dabei auf einen hohen Lichtschutzfaktor. Was der Lichtschutzfaktor genau ist, erfahren Sie im Folgenden.

Sonnenstrahlen

Lichtschutzfaktor – was ist das?

Der Lichtschutzfaktor gibt an, um wie viel Sie länger in der „prallen“ Sonne verbringen können, bevor Ihre Haut Schaden nimmt. Je heller Ihr Hauttyp, desto empfindlicher ist diese und desto weniger sollten Sie sich in der Sonne aufhalten. Für ganz helle Hauttypen beträgt die mögliche Aufhaltezeit etwa 5 Minuten. Wenn Sie nun eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von 15 auftragen, so können Sie noch weitere 75 Minuten in der Sonne verbringen. Achten Sie bei der Auswahl der Sonnencreme darauf, dass diese nicht nur einen hohen Lichschutzfaktor hat sondern auch vor UVA- und UVB-Strahlung schützt.