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Das Vitamin des Sonnenlichts – Vitamin D

Vitamine können nicht von unserem Körper selbst hergestellt werden, daher müssen wir diese durch die Nahrung aufnehmen. Da der Körper Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht selbst herstellen kann, ist es technisch betrachtet gar kein Vitamin, jedoch essenziell für unseren Organismus. Warum das so ist und welche Effekte Vitamin D auf uns hat, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Die Vitamin D Produktion

Vitamin D wird wie bereits erwähnt zu rund 80 Prozent mithilfe von Sonnenstrahlen aufgenommen. Dabei reicht es, Gesicht, Arme & Beine für ca. 10 Minuten pro Tag dem Sonnenlicht auszusetzen. Die Verwendung von Sonnencreme ist dabei noch nicht nötig. Trotzdem sollten Sie ausgiebige Sonnenbäder vermeiden, um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Die restlichen 20 Prozent nehmen wir über Lebensmittel wie fetten Fisch, Milchprodukte oder auch Pilze auf. Diese bieten jedoch langfristig keinen Ersatz zum Sonnenlicht, was Sie keinesfalls außer Acht lassen sollten.

Sonnenstrahlen

Wozu braucht der Körper Vitamin D?

Durch Vitamin D werden zahlreiche Stoffwechselvorgänge in unserem Körper in Gang gesetzt und tragen daher deutlich zu unserer Gesundheit bei. Unter anderem unterstützt es den sogenannten Kalzium-Knochen-Stoffwechsel, indem es die Rückgewinnung von Kalzium aus dem Darm anregt. Es trägt zu unserem hormonellen Gleichgewicht bei und stabilisiert außerdem das Immunsystem. Hier ist noch eine kleine Liste von weiteren gesundheitsfördernden Effekte, die dem Vitamin D zu verdanken sind:

  • Verbesserte Stressbewältigung
  • Stärkere Knochen
  • Besserer Schlaf
  • Stärkeres Immunsystem
  • Erhöhte Konzentrationsfähigkeit

Vitamin D ist für unseren Organismus also vielseitig einsetzbar. Daher wundert es nicht, dass es zur Vorbeugung vieler Krankheiten beitragen kann.

Unter anderem:

  • Darm- und Brustkrebs
  • Herzinfarkte
  • Typ 1 Diabetes
  • Leichtere Verheilung von Knochen nach einem Bruch

Es ist also ersichtlich, was für eine zentrale Rolle Vitamin D für unseren Körper spielt. Eine tägliche Vitamin D Zufuhr ist also unabdingbar. Doch besonders Berufstätigen, die den ganzen Tag im Büro sitzen oder im Werk arbeiten kann es schwerfallen, genug Sonnenlicht abzubekommen. Auch die grauen und kalten Wintermonate tun der Vitamin D Versorgung nicht gerade gut. Wie kann man also seinen Tagesbedarf an Vitamin D am besten decken?

Sonnenstrahlen

Wie kann ich den Tagesbedarf an Vitamin D decken?

Den genauen Tagesbedarf an Vitamin D kann man pauschal nicht bestimmen, da der Körper diesen wie bereits erwähnt selbst herstellen kann und die Produktion von zusätzlichen Faktoren wie Wohnort, Alter und Hauttyp abhängt. Menschen, die an überwiegend sonnigen Ort wie am Meer leben und täglich die Meeresluft atmen brauchen sich über einen Vitamin D Mangel absolut keine Sorgen zu machen.

Andererseits sind Menschen in kälteren Regionen mit kälterem Klima und tendenziell weniger Sonnenstunden eher von einem Vitamin D Mangel betroffen. Zudem reagiert nicht jeder Hauttyp gleich gut beziehungsweise schlecht auf Sonnenlicht. Ein dunklerer Hauttyp kann auch stärkeren Sonnenstrahlen durchaus länger ohne Schutz ausgesetzt sein, wohingegen ein ganz heller Hauttyp schon nach wenigen Minuten starke Rötungen vorfindet und sich Schatten suchen sollte. Diese empfindlicheren Hauttypen nehmen daher auch schlechter Vitamin D auf.

Generell gilt in den wärmeren Monaten, dass ein tägliches kurzes Sonnenbad von 5 bis 25 Minuten ausreichend ist. Achten Sie wenn möglich darauf, dass dabei so viel Haut wie möglich Sonnenstrahlen abbekommt. Machen Sie in jedem Fall Gesicht, Arme und wenn möglich die Beine frei.

In Monaten, in denen es weniger Sonnenstunden gibt, ist es nötig, mit der Nahrung etwas nachzuhelfen. Essen Sie Fisch mit viel ungesättigten Fettsäuren und Salzwasserfisch wie Makrelen oder Lachs, oder auch Milchprodukte wie Käse oder Joghurt.

Eine weitere Möglichkeit ist die künstliche UV-Bestrahlung, auch Lichttherapie genannt. Hierzu gibt es inzwischen zahlreiche Anbieter von UV-Lampen, die sich ganz einfach bei sich Zuhause montieren können. Zur Not können Sie auf das gute alte Solarium zurückgreifen. Es ist fraglich, in wieweit künstliches UV-Licht eine Wirkung auf den menschlichen Körper hat. Jedoch kann man sagen, dass zumindest eine Art Sonnenlicht besser ist als gar keines.

Vitamin D Mangel – Woran Sie es erkennen

Wie Sie nun wissen, ist Vitamin D für die Unterstützung zahlreicher Prozesse im Organismus notwendig und trägt zu einem starken Immunsystem bei. Eine Mangelerscheinung kann daher viele Formen annehmen und eine starke Auswirkung auf unser Wohlbefinden und Gesundheit haben.

Erste Symptome eines Vitamin D Mangels sind unter anderem anhaltende Kopfschmerzen und Müdigkeit. Sie kennen wahrscheinlich das Gefühl andauernder Trägheit und Kraftlosigkeit, wenn es über längere Zeit regnet oder es draussen trüb und grau ist. Sie fühlen sich nicht richtig ausgeruht, obwohl Sie möglicherweise sogar genug Schlaf bekommen haben.

Das sind erste Anzeichen eines Vitamin D Mangels. Des Weiteren erkennen Sie diesen daran, dass Sie sich ganztägig schlapp und kraftlos fühlen, was ein Anzeichen für Muskelfunktionsstörungen sein kann. Auch eine erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen aufgrund eines abgeschwächten Immunsystems können die Folge von Vitamin D Mangel sein.

Ein langfristiger Mangel an Vitamin D kann sogar für schlimmere Erkrankungen wie Herz-/ Rythmusstörungen oder Depression verantwortlich sein, daher auch die Redewendung des depressiven oder trüben Wetters, wenn alles grau ist – denn es macht tatsächlich depressiv.

Unterschätzen Sie daher nicht die Notwendigkeit, besonders über die Wintermonate an genug Vitamin D zu kommen. Sehen Sie zu, dass Sie täglich genug Sonne tanken, achten Sie jedoch besonders darauf es nicht zu übertreiben. Ein erhöhte UV-Einstrahlung kann sehr gesundheitsschädigend sein.